Bezirksfeuerwehrkommando Villach-Land

Fürnitz: Person aus verrauchter Wohnung gerettet

Ein ereignisreicher Abend für die Feuerwehr Fürnitz am Freitag, den 24. April 2026: Gleich zwei Einsätze und eine Übung wurden innerhalb weniger Stunden abgearbeitet – bei einem Einsatz musste eine Person gerettet werden.

Kurz vor 18 Uhr wurde die Feuerwehr Fürnitz (Gemeinde Finkenstein am Faaker See) zu einer kleinen Ölspur auf der B83 Kärntner Straße im Fürnitzer Ortsgebiet alarmiert. Ein PKW hatte aufgrund eines Defekts Betriebsflüssigkeiten verloren – diese konnten rasch gebunden und der Einsatz abgeschlossen werden.

Interne Übung mit Schwerpunkt „Brandeinsatz“

Um 19 Uhr stand eine planmäßige Übung am Programm. Dabei wurden mittels Nebelmaschinen Kellerräume vernebelt und im Stationenbetrieb Tätigkeiten wie der Atemschutz-Einsatz, das Aufbauen von Leitern sowie Löschleitungen geübt. Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Die beübten Abläufe sollten wenig später in einem echten Einsatz benötigt werden!

Heimrauchmelder retten Leben!

Weniger als eine Stunde nach Abrücken vom Übungsort heulten in Fürnitz erneut die Sirenen. Die Kamerad:innen waren gerade mit der Versorgung der Gerätschaften und Fahrzeuge fertig geworden, da wurde wieder Hilfe benötigt.

Aufmerksame Nachbarn haben in einem Mehrparteienhaus einen piepsenden Rauchmelder wahrgenommen. Brandgeruch oder gar ein Feuer konnten waren nicht zu bemerken.

Vor Ort angekommen nahm die „Nachschau“ eine rasche Wende. Als sich ein Trupp unter schwerem Atemschutz Zugang zur Wohnung verschaffte, schlug den Kamerad:innen dichter Rauch entgegen. Bereits im Vorraum der stark verrauchten Wohnung wurden sie auf den sichtlich benommenen Anwohner aufmerksam und konnten ihn gleich ins Freie bringen. In weiterer Folge wurde dieser von den nachgeforderten Rettungskräften versorgt und ins LKH Villach gebracht.

Als Auslöser für die starke Rauchentwicklung konnten angebrannte Speisen am Herd ausgemacht werden. Die Wohnung wurde gründlich belüftet und die Gefahr in der Küche gebannt.

Einmal mehr hat man gesehen, dass Rauchmelder Leben retten können! Der schlafende Bewohner der Wohnung hat die Rauchentwicklung selbst erst sehr spät bemerkt. Beinahe zu spät: Man konnte in der Erstphase in den Räumlichkeiten nicht einmal die eigene Hand vor Augen sehen – so dicht war der Rauch schon„, schildert Einsatzleiter OBI Christopher Tiefnig, Kommandant der FF Fürnitz.

Die FF Fürnitz war bei beiden Einsätzen mit 18 Kamerad:innen für eine halbe bzw. eine Stunde im Einsatz.