Ein besonders einsatzreicher Tag liegt hinter unserer Mannschaft. Innerhalb kürzester Zeit wurde unsere Feuerwehr zu drei unterschiedlichen Einsätzen alarmiert. Von einem Verkehrsunfall über einen anspruchsvollen Schadstoffeinsatz bis hin zu einem Bahndammbrand reichte das Einsatzspektrum.
Bei allen drei Einsätzen war eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren und weiteren Einsatzorganisationen erforderlich.
Verkehrsunfall auf der Kreuzung B83/B109
Zum ersten Einsatz wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Siebenbrünn-Riegersdorf zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung B83/B109 alarmiert.
Unter der Einsatzleitung der Feuerwehr Siebenbrünn-Riegersdorf unterstützten unsere Einsatzkräfte bei den erforderlichen Sicherungsmaßnahmen. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Fahrbahn von den Einsatzkräften freigemacht und von ausgelaufenen Betriebsmitteln sowie Verunreinigungen gereinigt, um die Verkehrsfläche wieder sicher befahrbar zu machen.
Ammoniakaustritt in einem Gewerbebetrieb
Noch während der erste Einsatz abgearbeitet wurde, folgte bereits die nächste Alarmierung. In einem Gewerbebetrieb in Feistritz/Gail war es zu einem Ammoniakaustritt gekommen.
Gemeinsam mit den Feuerwehren Feistritz, Nötsch, St. Georgen und Kerschdorf/Wertschach wurde der Schadstoffeinsatz unter der Einsatzleitung der FF Feistritz/Gail abgearbeitet.
Für die Einsatzkräfte stellte der Austritt des Gefahrstoffes eine besondere Herausforderung dar. Unter Verwendung von Schutzkleidung und schwerem Atemschutz wurde der Stoffaustritt gestoppt und das ausgetretene Medium aufgefangen. Zusätzlich wurde ein Dekontaminationsplatz eingerichtet und betrieben, um eine sichere Dekontamination der eingesetzten Kräfte und Gerätschaften zu gewährleisten.
Bahndammbrand im Bereich Stossau
Der dritte Einsatz führte unsere Mannschaft anschließend in den Bereich Stossau. Gemeinsam mit den Feuerwehren Thörl-Maglern und Hohenthurn sowie dem ÖBB-Einsatzleiter wurden wir zu einem Brand entlang des Bahndamms alarmiert.
Unter der Einsatzleitung der FF Hohenthurn wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen. Auf einer Fläche von rund 50 m² konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Drei Einsätze – eine starke Zusammenarbeit
Drei Einsätze innerhalb kürzester Zeit, unterschiedliche Einsatzszenarien und zahlreiche eingesetzte Kräfte machten diesen Tag zu einer besonderen Herausforderung für unsere Mannschaft.
Die Einsätze haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig die gute Zusammenarbeit und das reibungslose Zusammenspiel der Feuerwehren und weiteren Einsatzorganisationen sind. Durch das professionelle und koordinierte Vorgehen aller Beteiligten konnten die Einsatzaufgaben erfolgreich abgearbeitet werden.
Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit und den professionellen Einsatz!
Bericht und Bilder © FF Arnoldstein, OBI Lauchart A.
AFKdo ÖA-Team Dreiländereck
