Funkübung im Abschnitt Dreiländerecke

Der Abschnitt Dreiländereck ist funkmäßig in 2 Bereiche aufgeteilt. Zum Ersten in den „oberen Bereich“ mit den Wehren der Gemeinden Bad Bleiberg, Nötsch, Feistritz/Gail und Hohenthurn, sowie zum Zweiten, der „untere Bereich“ mit den Wehren der Gemeinden Arnoldstein und Finkenstein. So wurde am Samstag, den 06. November 2021 die Abschlussübung der beiden Funkabschnitte durchgeführt.

Der „untere Bereich“ führte die Übung um 14.00 Uhr am Industriestandort in Arnoldstein bei der Firma Tribotecc durch. Hier musste ein Brandeinsatz abgearbeitet werden, wobei ein massives Brandgeschehen in einer Lagerhalle mittels einem umfassenden Löschangriff zu bekämpfen war. Durch diese Maßnahme konnte ein Weitergreifen des Brandes auf weitere Lager- und Produktionshallen verhindert werden. Weiters waren auch die Atemschutzgeräteträger gefordert, in einer Prozesshalle mussten drei vermisste Personen geortet und geborgen werden. Zusätzlich waren aus einer weiteren Halle einige Paletten mit besonderem Gefahrgut aus dem Gefahrenbereich, ins Freie zu verbringen. Das alles unter Verwendung von schwerem Atemschutz. Um all jene Aufgaben zu erfüllen, war natürlich auch eine ausreichend wirkende Wasserversorgung notwendig. Diese kam von drei Tragkraftspritzen, situiert bei Wasserbezugsstellen bei offenem Gewässer und weiters vom gut ausgebauten Hydranten Netz, welches am gesamten Industriestandort installiert ist.
Sämtliche durch die eingeteilten Einsatzleiter gestellten Aufgaben wurden von den anwesenden Einsatzkräften in voller Perfektion erledigt. Nach kurzer Übungsnachbesprechung erfolgte eine Verköstigung aller Übungsteilnehmer beim Feuerwehrgerätehaus der Betriebsfeuerwehr Euro Nova. Bei dieser würdigte der Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein, Ing. Reinhard Antolitsch, die Arbeit und das Engagement aller Feuerwehren und dankte ihnen für ihre Arbeit im Sinne der Bevölkerung.

Der „obere Bereich“ hatte um 16.00 Uhr in Kreuth, bei der Firma Sico mehrere Einsatzszenarien abzuarbeiten. Am Lagerplatz kam es aus unbekannter Ursache zu einem Staplerbrand wobei die Gefahr bestand, dass dieser Brand auf das nahegelegene Gaslager übergreift. Die Aufgabe der Feuerwehren bestand in der Brandbekämpfung sowie dem Kühlen des Gaslagers. Weiters kam es im Zufahrtsbereich zu einem schweren Verkehrsunfall, wo zwei Fahrzeuge einschl. einem Radladers verunfallten. Die Wehren mit hydraulischem Rettungsgerät übernahmen hier die Sicherung der Fahrzeuge und die Bergung der Verunfallten. Auch bei dieser Übung zeigten alle anwesenden Feuerwehreinheiten ihr Können und Bürgermeister Christian Hecher dankte in seiner Grußbotschaft, allen Einsatzeinheiten für ihre großartigen Leistungen.

Insgesamt bei beiden Übungen 189 Feuerwehreinsatzkräfte mit 33 Fahrzeugen, Polizeiinspektion mit einer Kameradin sowie 1 Fahrzeug, Rotes Kreuz mit 3 Mann und zwei Fahrzeugen, AFKdo mit 2 Mann

Bericht und Bilder © FF Arnoldstein, AFK ABI Miggitsch M.
FF Kreuth GFK Pirker Michael
ÖA-Team Dreiländereck