Einsatzintensiver Sonntag

Am Sonntag, dem 09. September 2018 hatten die Kameraden vom Stützpunkt 1 in Arnoldstein viel zu tun. Ein Einsatz nach dem anderen ließ die Florianijünger ihre Freizeit nicht genießen.

Begonnen hat die Arbeit um 10.55 Uhr mit einem Fahrzeugbrand auf der A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Wien. Auf Grund eines technischen Defektes fing ein Personenkraftwagen im Bereich des Motors Feuer und blieb daraufhin am Pannenstreifen stehen. Die Arbeit der Arnoldsteiner Feuerwehrkameraden, welche mit 2 Tanklöschfahrzeugen und 12 Mann im Einsatz standen, beschränkte sich auf das Reinigen der Fahrbahn und die Beihilfe beim Abtransport des havarierten Fahrzeuges durch ein konzessioniertes Abschleppunternehmen, zumal der Brand von alleine erloschen ist.
Nach etwa eineinhalb Stunden Arbeit wurde die Einsatzbereitschaft wieder an die LAWZ weiter gemeldet.

Gegen 16.24 Uhr wurde ein weiterer Alarm ausgegeben. Brand einer Lärmschutzwand im Bereich der ÖBB Haltestelle in Neuhaus. Bei Arbeiten im Gleisbereich mit einem Winkeltrennschleifer an den Schienen konnte durch den Funkenflug die Lärmschutzwand Feuer fangen. Die Feuerwehren Arnoldstein und Pöckau – Lind waren mit 2 Tanklöschfahrzeugen, einem Kleinlöschfahrzeug und 21 Mann im Einsatz. Wiederum eineinhalb Stunden später wurde die Einsatzbereitschaft beider Wehren, hergestellt.
Erwähnenswert bei diesem Einsatz ist, dass der Einsatzleiter seitens der ÖBB schon vor dem Eintreffen der Feuerwehren vor Ort anwesend war, da er im Nahbereich seinen Wohnsitz hat, dieser Umstand erleichterte natürlich die gesamte Arbeit beim Löschen des Brandes, da vom Gleisbereich aus gearbeitet werden musste.

Die Kameraden waren noch nicht mal zu Hause angekommen, so wurden sie wiederum gegen 17.53 Uhr mittels Sirene zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Wien alarmiert. Ein Geisterfahrer verursachte einen Unfall mit mehreren schwer verletzten Personen. Beteiligt waren insgesamt 3 Personenkraftwagen, einer davon mit einem Wohnwagen bestückt.
Drei schwer verletzte Personen waren zu beklagen, wobei bei einer Personenbergung das Fahrzeug aufgeschnitten werden musste.
Weitere vier Unfallbeteiligte mit Verletzungen unbestimmten Grades, unter welchen sich auch 2 Kleinkinder befanden, wurden vom Sanitätsdienst in das Landeskrankenhaus Villach verführt, im Einsatz waren auch zwei Notarzthubschrauber die auf der gesperrten Autobahnfahrbahn gelandet sind.
Die Wehren Arnoldstein, Gödersdorf und die Hauptwache Villach waren mit 84 Personen und zahlreichen Einsatzfahrzeugen vor Ort im Einsatz.
Das Bergen der verletzten Personen, versorgen derselben in Gemeinsamkeit mit dem Sanitätsdienst, Freimachen der Straße, Reinigen der Fahrbahn von den auslaufenden Betriebsmitteln wurde durch die Feuerwehreinsatzkräfte erledigt. Nach etwa 2 Stunden schweißtreibender Arbeit der anwesenden Mannschaft wurde, nach dem Zusammenräumen und Verstauen der Einsatzgerätschaften, die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Die Aufarbeitung des Erlebten über den gesamten Sonntag, erledigten die Kameraden vom Stützpunkt 1 in Arnoldstein nach dem Fertigmachen der Einsatzfahrzeuge im Aufenthaltsraum bei einem Getränk.
Bericht und Bilder © FF Arnoldstein, AFK Miggitsch M.
ÖA-Team Dreiländereck