Betriebsmittelaustritt auf der A2

Eine Forstmaschine mit einem Gesamtgewicht von 32 to war am Mittwoch, den 06. Juni 2018 auf dem Weg von Italien nach Deutschland in das Herstellerwerk zur Revision unterwegs.
Auf der A2 Südautobahn, Höhe Arnoldstein, kam das Gerät gegen 3.00 Uhr auf Grund des Versagens der vorderen Antriebseinheit zum Stillstand. Dabei trat eine undefinierbare Menge an Hydrauliköl aus, welches durch Mitarbeiter der ASFINAG in der Erstphase aufgefangen werden konnte.
Auf Grund einer gebildeten Lache von dieser Flüssigkeit, welche sich vor dem Eintreffen der Straßenaufsichtsorgane im Bereich der ersten Fahrspur gebildet hat, wurde dieses Betriebsmittel durch die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer auf der Fahrbahn auf eine Länge von etwa 150 m verteilt.
Daraufhin alarmierten die anwesenden Mitarbeiter den Stützpunkt 1 Arnoldstein. Dieser rückte mit dem Tank 2, Tank 1 und dem Gefährlichen Stoffe Fahrzeug sowie 10 Mann in Richtung Einsatzort aus. Nachdem die ASFINAG die erste Fahrspur ordnungsgemäß mit einem Absperrprogramm abgesichert hatte, wurde von den Feuerwehrkameraden das Bindemittel „Bioversal“ für die Restölbeseitigung auf die Fahrbahn aufgetragen. Nach kurzer Einwirkzeit konnte es mit dem Waschbalken vom Tank 2 von der Fahrbahn beseitigt werden.
Eine mittlerweile eingetroffene Polizeistreife veranlasste kurzfristig eine Totalsperre der Richtungsfahrbahn nach Wien und die Feuerwehr reinigte schließlich den gesamten, kontaminierten Bereich auf die volle Breite der Autobahn.
Nach etwa 2,5 Stunden Einsatzzeit rückten die Florianijünger wieder ins Gerätehaus ein und meldeten die Einsatzbereitschaft an die LAWZ.

Bericht und Bilder © FF Arnoldstein, Miggitsch M. AFK
ÖA-Team Dreiländereck